Solarmodulhalter tauschen

  • Christian,

    Großes Lob für diesen Bericht und die vielen Hinweise...es wird sicherlich den einen oder anderen Leser geben, der jetzt ebenfalls Feuer und Flamme für diesen Umbau an seinem Fahrzeug ist....

    Hoffen wir alle einmal gemeinsam, das es bald wieder möglich sein wird unsere Vögel auf die Strecke zu schicken......

    Gruß in den Süden

    ....mit schöne Grüße aus Hamburg....,
    Jürgen


    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)

  • Tag 13 + 14:


    Man spürt schon deutlich, es geht immer mehr ins Finetuning. Platten samt Halter sind ja schon auf dem Dach, fehlen also nur noch Kleinigkeiten wie Halter für die Aufstellbügel kleben, Verkabeln und kleine Halter für Kabel oder Bügel zum fixieren (damit bei der Fahrt nix klappert) anbringen.


    Nach dem Aufstellbügel anpassen (Länge musste nochmal gekürzt werden und die Winkel der Biegung verändert werden) ging es ans Kleben der Bügelhalter. Diese werden mittig aufgebracht um alle vier Seitenstellungen auch sichern zu können. Soll ja ab und zu auch neben der Sonne Wind wehen ;)

    Kaum ist der Halter am nächsten Tag etwas fester, schon hat mich Neugierde gepackt und wollte wissen..... hat es sich vom Ertrag her rentiert. Ich spreche nicht von Arbeitszeit und Kosten..... sonst würden wir alle keine Womos fahren :)


    Ich habe folgende Optionen am 22. Nov. um 10:45 Uhr im Münchner Süden ausprobiert.


    1. Womo steht so, dass die Sonne von der Seite kommt. Bei unserer Plattenanordnung kommt also nur der Effekt zugute, wenn die sonnenabgewandte Platte aufgestellt wird. Bei der jetzigen Sonnenstellung würde wahrscheinlich jede weitere Platte die dahinterliegende Platte überschatten.


    Ergebnis:

    Alle drei 110 WP flach = 4,5 A

    Eine (die oben erwähnte) aufgestellt und zwei verbleibende weiterhin flach 8,2 A


    2. Wohnmobil steht so, dass die Sonne von vorne oder hinten kommt. Bedeutet alle drei Platten können aufgestellt werden.


    Ergebnis:

    Alle drei 110 WP flach = 5,5 A (etwas mehr als beim ersten Mal 5 Minuten zuvor)

    Eine aufgestellt und zwei weiterhin flach 8,1 A

    Zwei aufgestellt und eine verbleibende flach 11,4 A

    Alle drei aufgestellt und keine mehr flach 14,7 A


    Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und bin froh, dass wir die kurze und tiefliegende Sonnenscheindauer besser ausnutzen können.


    Von zwei weiteren Vorteile können wir theoretisch auch profitieren. Unter den Platten kann ordentlich gesäubert werden und der Schnee bleibt nicht so schnell liegen und wir haben bei Abwesenheit vielleicht schon wieder Sonne auf der Platte wo sonst noch eine cm-Schicht darauf liegen würde.


    Damit wäre ich mit dem Umbauprojekt (Bericht) fertig und werde die Kabelhalterungen und Bügelfixierung (gegen evtl klappern beim Fahren) nicht mehr berichten.

    Ich hoffe der Bericht war detailliert genug um ihn verständlich verfolgen zu können.


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  • Tag 11 + 12:


    Restliche Halter mit neuer Kleberlieferung geklebt und dann hieß es warten.

    Zwei Tage später war es dann so weit. Anprobe der Platten auf den Haltern bestens bestanden. Platten leicht aufgelegt und dann kam ein vierfaches ...Klick... Plattengesichert :thumbup:


    Als Nächstes muss ich noch den Bügel der drei Platten anpassen. Etwas kürzen und den Winkel des Knickes nachbiegen. Den Mittelhalter für den Bügel aufkleben, dann verkabeln und fertig.


    Und dann geht es in die tief stehende Sonne zum Testen/Messen.


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  • Moin Christian,

    Danke für die ausführliche Doku.👍

    Aber jetzt bräuchte ich mal deine Hilfe!

    Kannst du mir die Aussage auf deinem Alkoven bitte etwas näher bringen.

    Ich finde wir Reisenden sollten die Wahrheit mitbringen. Nicht, ich habe gelesen, dass es dort so oder so ist. Sondern selbst erleben und davon berichten.

    Ich habe diese Aussage irgendwann mal in einer Weltenbummler-Dokumentation aufgeschnappt.

  • Moin Christian,

    Danke für die ausführliche Doku.👍

    Aber jetzt bräuchte ich mal deine Hilfe!

    Kannst du mir die Aussage auf deinem Alkoven bitte etwas näher bringen.


    Moin,
    Rainer
    Aus dem echten Norden
    :fahrrad_smilie:


    Phoenix A 8800 BGX auf Iveco Daily IV 65 C 18 mit Agile Bj 2007 aufgelastet auf 7,0t

  • Tag 10: Doch kein Ruhetag :sleeping:


    Die zuletzt geklebten Teile können genauso auf dem Dach „aushärten“, werden ja ohne Module nicht belastet.

    Module testweise aufgelegt und dann mit dem Frogband die Positionen der Ecken gekennzeichnet. Dient aber nicht nur der Kennzeichnung, sondern erleichtert es auch den überschüssigen Kleber zu entfernen.

    Nach dem Abkleben, wollte ich auch gleich alle Halter aufkleben, musste aber kurz vor Schluss (nach 10 von 12 Haltern) das Handtuch schmeißen...... Kleber alle X(. Egal geht es halt nach Lieferung wieder weiter. Durch den Teillockdown eilt es ja nicht mehr :)


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  • Moin Christian,

    ich würde Variante 1 bevorzugen. Auf Dauer ist ein häufiges Öffnen und Schließen der MC4-Stecker nicht gut, sie gehen kaputt. Wenn Du Variante 2 bevorzugst, solltest Du ausreichend Ersatzstecker mitführen.

    Die längeren Kaberl bei variante 1 lassen sich bestimmt irgenwie so befestigen, dass sie während der Fahrt nicht auf dem Dach herumklappern, aber bei Aufstellen der Module schnell zu lösen sind.

    Hallo Eugen,


    Variante 1 ist auch mein Favorit, zumal es wahrscheinlich nur ein etwas längeres Kabel werden wird. Und zwar zur ersten Modul rechts außen, wo auch der Kabelkanal nach hinten verläuft.


    Warum nur ein langes Kabel nötig ist? Ich stelle die Platten entweder alle 3 nach vorne auf oder alle drei nach hinten. Es entsteht ja dadurch keine Abschattung.

    Wenn ich die Sonne von rechts oder von links bekommen, dann stelle ich nur die äußere Richtung Sonne auf. Also es bleiben dann immer die zwei der Sonne am nächsten liegen (zwecks Abschattung) unten. Wenn nun die letzte Platte (nicht am Kabelkanal) aufstelle, verändert sich die Kabellänge nicht. Wird ja nur um die innere Kante gekippt.

    Anders sieht es bei der rechten Platte am Kabelkanal aus. Dort verlängert sich der Weg etwas, wenn ich das Modul um 60° aufstelle.


    Also Frage nach er Variante hat sich geklärt.

  • Vielleicht mach ich mir schon mal Gedanken wie ich eine relativ flexible Verkabelung hinbekommen.

    Gibt in meinen Augen zwei Möglichkeiten. Entweder so lange Kabel verwenden, dass alle Aufstellmöglichkeiten abgedeckt sind, oder mit Steckern (MC4) sehr kurz verkabeln und Verlängerungen für das Aufstellen bereitstellen.


    Für Tipps und Ideen bin ich dankbar.

    Moin Christian,

    ich würde Variante 1 bevorzugen. Auf Dauer ist ein häufiges Öffnen und Schließen der MC4-Stecker nicht gut, sie gehen kaputt. Wenn Du Variante 2 bevorzugst, solltest Du ausreichend Ersatzstecker mitführen.

    Die längeren Kaberl bei variante 1 lassen sich bestimmt irgenwie so befestigen, dass sie während der Fahrt nicht auf dem Dach herumklappern, aber bei Aufstellen der Module schnell zu lösen sind.

    Herzliche Grüße


    Eugen


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    Wenn Du mit einem Finger auf jemanden zeigst, zeigen 3 Finger auf Dich selbst!



    PhoeniX 7200 RS Alkoven Bj. 2004 auf DB Sprinter 616 Automatik, Vanglas-Fenster und PV-Anlage 480Wp mit 200 AH LiFeYPo4-Batterie, Marquardt-Stroßdämpfer vorn und hinten

  • Tag7, 8 und 9:


    Es geht jetzt ans Kleben und Schrauben. Die Aluriffelbleche werden jetzt auf das Dach geklebt (jeden Tag eines, muss ja auch auf die geklebten steigen).

    Parallel dazu müssen auch die Halter/Winkel an die Platten geschraubt werden und der mittige Aufstellbügel angepasst (gekürzt und gebogen) werden.

    Da die Solarmodule an der Oberseite (aber natürlich noch unter den Modulen) die Anschlussbox verklebt haben, muss diese noch mittels 5mm Distanzbleche unter den „Füßchen“ ausgeglichen werden. Bedeutet Distanzbleche werden auch unter die Solarmodul“Füßchen“ geklebt, bevor diese dann auf die Grundplatte aufgeklebt werden. Wie ihr merkt... ich muss viel kleben.


    Morgen ist eine Schaffenspause angesagt, da erst mal die geklebten Teile durchhärten müssen.

    Vielleicht mach ich mir schon mal Gedanken wie ich eine relativ flexible Verkabelung hinbekommen.

    Gibt in meinen Augen zwei Möglichkeiten. Entweder so lange Kabel verwenden, dass alle Aufstellmöglichkeiten abgedeckt sind, oder mit Steckern (MC4) sehr kurz verkabeln und Verlängerungen für das Aufstellen bereitstellen.


    Für Tipps und Ideen bin ich dankbar.


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  • Tag 6:


    Es kommen zwar Aluriffelbleche auf das Alkovendach, aber trotzdem wollte ich die Oberfläche etwas sauberer hinbekommen. Also Poliermaschine raus und einmal drüber gerutscht. Kleberschattierungen waren danach immer noch zu sehen, aber auch eine kleine Stelle, wo ich schon den Lack abgeschliffen habe X( Wie gesagt, es kommen ja Aluriffelnleche drauf.... ärgern kann ich mich trotzdem darüber.


    Mittlerweile sind die pulverbeschichteten Bleche auch da und ich kann mir das erste Mal ein ungefähres Bild machen, wie es bald aussehen wird. Bin dem Hans immer noch dankbar, dass er die Idee der beschichteten Bleche in weiß gehabt hat. Ich hätte mich dumm und dämlich geschliffen und lackiert und wäre trotzdem nicht auf das Ergebnis der jetzigen Bleche gekommen.


    Draufgelegt, etwas hin und her gemessen, Halter probeweise positioniert und zum Schluss (für heute) noch ein Frogband aussenrum geklebt um die Klebeposition zu markieren.


    Morgen geht es weiter mit dem Primer. Dach und Platten säubern und anfangen zu kleben.

    TEC7 habe ich jetzt genug zu Hause :thumbup:


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  • Hallo Christian,


    Sehr gute Entscheidung, die hatte ich auch montiert und Wilhelm Busch hat sich die auch auf dem Dach gesetzt. Der hat am WE noch angegeben, welch gute ertrage er hatte.

    Da die Halter sehr kosten Intensiv sind habe ich mich fur 300 Watt Module entschieden.

    Ich habe auf dem Dach nur nicht ganz so viel wert auf die Optik gelegt.

    viel Spaß noch mit dem Projekt. E27945A6-BA16-4DA3-B233-438D75A6CB07.jpeg

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    [HR][/HR]liebe grüße aus Dinslaken
    Michael und Raffaela


    Freu dich, soviel du kannst. Freude macht dich Stark - Dietrich Bonhoffer

    Phönix Liner BMRSLX 8100
    [HR][/HR]

  • Da bin ich aber froh, dass ich meine Spoiler selber aufgeklebt habe.

    Da weiss ich, dass ich das richtig gemacht habe :-)


    Ich habe mit TEC 7 geklebt und mich genauestens an die Anweisungen gehalten...

    Herzliche Grüße


    Eugen


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  • Tag 5:


    Nun geht es auch den verbliebenen Spoilern an den Kragen. Mittlerweile ist auch der Sika-Entferner (1Liter) bei uns eingetrudelt.


    Mit der Holzkeiltechnik geht es am schönsten und auch recht zügig. Wobei zügig auch sehr dehnbar ist. Zwischen 5 - 20 Minuten pro Spoiler, kommt halt drauf an wer ihn wie verklebt hat. Der unsere Spoiler verklebt hat, hat am Anfang mehr und zum Schluss raus gefühlt sehr wenig Zeit. Zumindest mahle ich mir das in meinem Köpfchen aus, nachdem ich alle sechs Spoiler entfernt habe.


    Was ich aber sicher behaupten kann, dass der/die Gute beim Verkleben leider sehr schlampig und „wurschtig“ vorgegangen ist. Der Kleber wurde flächig (nicht vollflächig) aufgetragen. Also in so Schlangentechnik über die gesamte Spoilergrundfläche und egal ob der Spoiler dort eine Auflagefläche hat oder es sich ein Hohlraum befindet. Wenn jetzt einer meint viel hilft viel, dann widerspreche ich. Ich hatte sogar einen Spoiler dabei der zwar im Hohlraum Sikaflex für 5 seiner Brüder drunter hatte, aber die wirklich wichtigen Auflageflächen waren unbenetzt. Also wenn da mit der Zeit eine Platte abgeflogen wäre, verständlich. Und andere Spoiler waren kaum wegzubringen. Also bei einem Unfall wären sicherlich die Spoiler als letztes vom Fzg. geflogen.

    Falls ich wieder einmal im Leben Solarmodulhalter aufkleben „lasse“, bin ich mit Anweisung und Adlerauge dabei. Falls....!


    Nebenbei bemerkt, waren auch Klebelücken unter den Spoilern. Dort ist die letzten sechs Jahre genug Wasser (Schnee, Regen und Waschwasser) drunter gekrochen, dass es böse schwarze Ränder auf dem Lack gab. Kein Reiniger oder Entferner hat den Grint wegbekommen, also blieb nur noch das mechanische Abtragen übrig. Heute war es das 280er Schleifvlies, morgen kommen noch 600er und 800 dran. Bin froh, dass ich das Riffelblech drüber kleben möchte.


    P.s.: Auf dem von Kleber entfernten Lack sieht man sogar noch die Bleistift/Stift-Markierungen des Klebenden :/


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  • Tag 4:


    Die beauftragten Bleche bei B&T Metall & Kunsstoffhandel abgeholt. Waren mit Abstand die günstigsten Anbieter von meinen Riffelblechen. Von unterwegs aus den Pulverbeschichter angerufen und gleich die Lieferung angekündigt.

    Dort angekommen und die Farbe ausgesucht. Wie unten schon erwähnt soll es RAL9016 werden... ist glaube ich auch die Aufbaufarbe und beauftragt.


    Gut, dass ich vor der Blechbeauftragung nochmal die Plattenmontage „am Alkovendach“ durchgespielt habe. Dort ist mir aufgefallen, dass die Platten nicht so dünn sind wie einem der Rahmen vorgaukelt. Grund ist die Anschlussbox für die Kabel. Die ist 4-5mm zu dick um ohne Unterfütterung der dort angebrachten Solarmodul-Halterung auszukommen. Also zu den 3 Riffelblechen 1500 x 630mm (eins für jedes Modul) mussten noch sechs weitere 130 x130 x 5mm Unterfütterungsplatten mitbestellt werden. Werden die Platten also nochmal 5mm höher als gedacht. Aber immer noch nicht der höchste Punkt vom Fzg. Das übernimmt die Klimaanlage ;)


    Morgen geht es weiter mit der Spoiler und Klebereste entfernen. <X

  • Hallo Hans,


    leider wollte kein weiß auf dem Dach haben. Wenn ich die Platten begehe sieht man auf weiß mehr Schmutz. Außerdem.... Alu Riffelblech muss alufarben sein ;)


    Viel sehen wird man sowieso nicht von den silbernen Blechen, denn es sind ja die Platten drüber und wenn ich sie aufstelle, scheint die Sonne ja auch die Platten an und beschattet mir das Riffelblech.

    So.... muss meine Aussage revidieren. Nach dem Gespräch mit dem Pulverbeschichter, wird jetzt alles „fast“ anders.

    Das Aluriffelblech wird jetzt RAL9016 weiß seidenmatt für Außenbereich pulverbeschichtet. Klarlack wurde mir abgeraten, aber nicht aus Temperaturgründen, sondern weil man jede Macke auf dem Alublech sehen würde und es mit der Zeit vergilben kann.


    Hans, hattest Recht..... wird weiß :)

  • Hallo Christian

    Wenn Du Dir schon die Arbeit machst solltest Du die Aluriffelbleche unbedingt weiß lackieren, da silber sich weit besser aufheizt.

    Aber überlege Dir das gut mit dem Abschleifen, da ich nicht glaube das Du bei dem Aluriffelblech die komplette Fläche zum abschleifen erwischt.

    Hallo Hans,


    leider wollte kein weiß auf dem Dach haben. Wenn ich die Platten begehe sieht man auf weiß mehr Schmutz. Außerdem.... Alu Riffelblech muss alufarben sein ;)


    Viel sehen wird man sowieso nicht von den silbernen Blechen, denn es sind ja die Platten drüber und wenn ich sie aufstelle, scheint die Sonne ja auch die Platten an und beschattet mir das Riffelblech.

  • Erwarte Dir nicht allzu viel von der Solartasche. Ich habe mit meinem 150er Panel zum Aufstellen die Erfahrung gemacht, dass sich das Ding ziemlich stark erwärmt und dann aus den 5,5A bei voller Sonne am Anfang nur noch 4A werden, wenn es warm ist.

    Natürlich bringt das Panel dann immer noch deutlich mehr, als die flach liegenden Module auf dem Dach.

    Hallo Uwe,


    wenn ich die Panele aufstelle ist es nicht mehr so warm, also sprich Winter. Kann mir kaum vorstellen, dass die dann zu heiss werden ;)

  • Erwarte Dir nicht allzu viel von der Solartasche. Ich habe mit meinem 150er Panel zum Aufstellen die Erfahrung gemacht, dass sich das Ding ziemlich stark erwärmt und dann aus den 5,5A bei voller Sonne am Anfang nur noch 4A werden, wenn es warm ist.

    Natürlich bringt das Panel dann immer noch deutlich mehr, als die flach liegenden Module auf dem Dach.

    Moin uwe,

    ich bin eigentlich mit der Solartasche ganz zufrieden. Ich habe die 120 WP-Version vom Solarkontor.

    Nur die Aufsteller sind eine mittlere Katastrophe. Aber da habe ich ja nun Zeit, etwas anderes zu "basteln".

    Ich stelle sie -wenn das richtungsmäßig passt- auch schonmal durch die Heki aufs Dach des Vogels. Da muss ich mir dann keine Gedanken bezüglich Diebstahl machen.

    Ich schließe die Tasche an einem kleinen "normalen" Regler an, den ich neben die Sitzgruppe gegaut habe.

    Wenn die Tasche draußen stehen soll, geht das Kabel einfach durch das Fenster raus.

    Herzliche Grüße


    Eugen


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  • Moin,


    für den Basteltrieb ist das alles bestimmt gut geeignet!


    Für die Ertragserhöhung wird es zumindest bei mir nicht sehr viel bringen.

    Meine Erfahrung mit Solarkoffer ist die, dass ich im Spätherbst zwar die volle Leistung bei optimaler Ausrichtung bekomme, aber erstmal sind die Sonnenstunden viel zu wenig über den Tag und zweitens liege ich noch im Bett wenn die Sonne schon leisten würde, aber der Solarkoffer noch im Staufach liegt.

    Bei Regen oder nasser Kälte habe ich auch keine Lust alles aufzubauen und mehrmals am Tag mit den Kabeln um die Beine immer wieder neu auszurichten. Hierfür ein paar mal jeden Tag aufs Dach zu krabbeln hätte ich noch weniger Lust!

    Da ist es für mich leichter einmalig die Solarkapazität zu verdoppeln.

    Was ich aber schonmal in Erwägung gezogen habe, ist eine große Solarfläche mit Gestänge am Heck, die man in Rasterstellungen hochklappen kann. Für RSL-Grundriss kann man ja eine Platte im Fensterbereich fehlen lassen.

  • Erwarte Dir nicht allzu viel von der Solartasche. Ich habe mit meinem 150er Panel zum Aufstellen die Erfahrung gemacht, dass sich das Ding ziemlich stark erwärmt und dann aus den 5,5A bei voller Sonne am Anfang nur noch 4A werden, wenn es warm ist.

    Natürlich bringt das Panel dann immer noch deutlich mehr, als die flach liegenden Module auf dem Dach.

    Wir wünschen euch immer eine gute Fahrt und viel Freude am Hobby.
    Christel + Uwe
    ( RSL 7500 auf Iveo 6,5to 6-Gang Agile, BJ 2013 )


    'Ja stimmt, manchmal führe ich Selbstgespräche. Auch ich brauche ab und an mal einen Expertenrat!´

  • Vorschlag:

    Strahlen und weiß pulverbeschichten lassen.


    Ich habe mal ein frisch gepulvertes Oldtimer Bauteil stellenweise wieder von der Beschichtung befreien müssen und seit dem weiß ich, wie gut solch eine Beschichtung hält.😂

  • Hallo Christian

    Wenn Du Dir schon die Arbeit machst solltest Du die Aluriffelbleche unbedingt weiß lackieren, da silber sich weit besser aufheizt.

    Aber überlege Dir das gut mit dem Abschleifen, da ich nicht glaube das Du bei dem Aluriffelblech die komplette Fläche zum abschleifen erwischt.

    Schönen Gruß,
    Hans


    Phoenix 7500 RSL auf Iveco Daily MaXi-Alkoven 65C21


  • Tag 3:


    Ich habe mich jetzt für eine Lösung entschieden, die ich nicht von Anfang an angestrebt habe.

    Die Kleberreste sind so massiv, dass es optisch immer noch nicht „sexy“ aussieht. Da ich leider sehr auf die Optik achte, auch wenn sie erst in 3,50 Meter Höhe sichtbar ist, muss eine Lösung her die auch mit meine Auge klar kommt. Optik geht vor günstig. Und ich habe fast alle möglichen Mittel zur Beseitigung der Klebeschattierungen angewandt.


    Ich werde jetzt Alu-Riffelblech 1,5/2,0 mm auf den Alkoven kleben und dann die Solarmodulhalter dort verkleben/montieren. Hat nicht nur den optischen Vorteil (also Klebereste/Schattierungen nicht mehr sichtbar) sondern dient auch für eine gewisse Robustheit bei Begehung.


    Diese Aluriffelbleche müssen nach Anlieferung noch mechanisch bearbeitet werden (anschleifen den Oxidschicht) um danach eine Klarlackschicht aufzutragen.


    So, bestellt ist und das Alkovendach wird immer „freier“ von Dachspoiler.

  • Statt dessen haben wir uns eine Solartasche gekauft, deren 120 WP manchmal zum Abend hin mehr AH-Leistung bringen, als die 3 160er Module auf dem Dach.

    Hallo Eugen,


    ja ist auch eine Lösung, aber ich wollte mal wieder Hand anlegen ;)

    Der Aufwand die Solartasche mitzunehmen, oder aufzubauen inkl. zu sichern, war mir zu groß.

    Die Platte sind bei uns ja schon auf dem Dach vorhanden, nur noch nicht effektiv genug.


    Und sollten alle Stricke bei einem Schattenparkplatz reißen, kann die Platte immer noch weg vom Fzg. mit einem Verlängerungskabel angeschlossen werden. Ob wir das jemals machen ist unwahrscheinlich..... aber mit dem System machbar.

  • Tag 2: Entfernung der verklebten Spoiler


    Es ist immer wieder eine Überraschung welche Fantasie und welche unterschiedliche Vorgehensweise beim Verkleben angewandt wird. Beim ersten Spoiler habe ich festgestellt, dass aus drei Tage Aufwand wohl ein paar Tage mehr werden würden.

    Der Spoiler hatte Sika im „Bauch“ dass es eine wahre (Umsatz)Freude für die Fa. Sikaflex sein muss. Der Spoiler an sich hat eine umlaufende Kante, die verklebt werden muss. Im inneren ist er hohl, was der Gewichtsreduzierung dient und beim Kleben keinen Einfluss hat. Mein Monteur hatte wohl bis dato nur mit großflächig verklebten Teilen zu tun und hat diese Technik auch bei unseren Spoilern angewandt. Hat zwar keinen Effekt auf die Klebekraft, aber ist ein Mordsaufwand bei der Entfernung der Klebereste.

    Ich wünschte mir schon beim ersten Spoiler, dass der damals verantwortliche Monteur die Scheisserei und kurze Arme bekommt :evil::evil::evil:

    Für den ersten Spoiler brauchte ich zwei schweißtreibende Stunden um den Kleber vom Dach zu bekommen. Eine hauchdünne Schicht und eine schmutzige Schattierung sind noch übrig geblieben und verlangen noch nach dem Entfernen der restlichen Spoiler Nacharbeit. Wie und mit was.... dies ist mir noch nicht ganz klar.

    Nach einer weiteren Stunde hatte ich den zweiten Spoiler entfernt und festgestellt, dass er nur auf einer Seite wirksam verklebt war. Aber was hat der Monteur leider nicht vergessen? Klar den Hohlraum auch mit Kleber zu füllen :evil::evil::evil:. Mein Wunsch der Scheisserei und den kurzen Armen habe ich nicht zurückgezogen.

    Das Ärgerliche diesmal, durch die lückenhafte einseitige Verklebung, kam Feuchtigkeit unter den Spoiler und hat einige dunkle Flecken im Lack hinterlassen. Also nochmal ein zusätzliche Aufwand um das Dach schön zu kriegen.

    Nach dem dritten Spoiler musste ich abbrechen, denn meine Finger konnten die Werkzeuge nicht mehr halten und mussten sich erholen.


    Ich habe folgende erfolgreiche Vorgehensweise beim Entfernen der Spoiler und Klebereste angewandt. Ich schob eine dünne Spachtel vorsichtig zwischen Spoiler und Dach. Danach habe ich einen Hartholzkeil in den Spalt getrieben und habe somit die ganze Spoilerseite bearbeitet. Zuerst kleiner Keil und dann der größere. Man konnte richtig höre wie sich der Kleber mm für mm löste. Der Lack hat durch die Hartholzkeile keinen Schaden genommen. Bei Benutzung der Spachtel hatte ich am Anfang schon den ein- oder anderen kleinen Kratzer drin.

    Die Holzkeile eignen sich übrigens auch bestens für die Entfernung von Klebewürsten, wie sie unter den Spoilern vorhanden waren. Einfach mit dem Hammer den Hartholzkeil (wie mit einem Meißel) über die Fläche klopfen. Hinterlässt bei einer flachen Haltung auch keine Schäden am Dach.


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  • Hallo Christian,

    ich hatte auch mal mit den aufstellbaren Haltern geliebäugelt, es dann aber doch gelassen, eben weil ich nicht aufs Dach klettern wollte. Wir haben hinten keine Leiter angebaut, und jedesmal die Teleskopleiter aus dem Kofferraum basteln... nee, lieber nicht.

    Statt dessen haben wir uns eine Solartasche gekauft, deren 120 WP manchmal zum Abend hin mehr AH-Leistung bringen, als die 3 160er Module auf dem Dach.

    Bisher sind wir damit gut klar gekommen, und unsere 210 Ah-Li-Batterie hat auch fast immer gereicht.

    Mehr Aufwand will ich bei dem Auto nun nicht mehr treiben. Dann lieber ab und zu mal an den Landstrom.

    Herzliche Grüße


    Eugen


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    PhoeniX 7200 RS Alkoven Bj. 2004 auf DB Sprinter 616 Automatik, Vanglas-Fenster und PV-Anlage 480Wp mit 200 AH LiFeYPo4-Batterie, Marquardt-Stroßdämpfer vorn und hinten

  • Tag 1: Moduldemontage


    Wir wussten nicht genau wie unsere Solarplatten auf dem Dach montiert wurden. Klar war, es waren 3 Stück zwischen Solarspoilern verbaut. Was alles geklebt oder verschraubt wurde, wird sich noch rausstellen.


    Rauf aufs Dach und erst mal die jeweils 4 Schrauben der Modulverschraubung an den Spoilern entfernt. Danach konnte man die streng sitzenden Platten anheben und von der Verkabelung lösen.

    Das etwas mehr Schmutz unter den Platten zum Vorschein kam war uns klar, aber dieser hatte sich schon als leichter Schatten im Lack verewigt.


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  • Hallo Zusammen,


    nach längerem Überlegen und Abwägen, habe ich mich entschlossen unsere Solarmodule schwenkbar zu machen. Da ich schon seit längerem Foren nach schwenkbaren Möglichkeiten durchsuche und immer wieder zum Entschluss gekommen bin es später anzugehen, habe ich jetzt beschlossen den „Little Lockdown“ zum Umbau zu nutzen.


    Zuerst einmal die Frage nach dem Warum?


    Wir stellen jedes Jahr bei tiefstehender Sonne fest, dass wir mit unseren 3 x 110 Wh und 3 x 210Ah an gewisse „stromarme“ Grenzen stoßen. Wir trinken gerne Kaffe aus einem Vollautomat oder der Nespressomaschine und nutzen auch sonst gerne elektrische Geräte (samt Kissmann) im Womo. Das ist im Sommer bisher nie ein Problem gewesen, aber in den Monaten Oktober - März geht unser Akkustand schon in die Knie. Hinzu kommt, dass wir an einigen SP (in Tälern) nur eine Sonnenscheindauer von 4-5h haben. Also nach ca. 2-3 Tagen könnte es schon eng werden.


    Ein Batterieumbau kommt für uns noch nicht in Frage, da wir letztes Jahr um die Zeit erst 3 neue GEL-Batterien eingebaut haben. War leider eine Kurzfristaktion vor unserem Winterurlaub. Hätten wir einen Monat mehr Zeit gehabt, wären jetzt Lithium unser eigen. Heißt also ca. >4-5 Jahre warten.


    Dann die Frage, was für ein Aufstell/Schwenk-System?


    Viel Fertiglösungen gibt es nicht auf dem Markt. Man hätte sicherlich mit ein paar Scherenelementen, Gasdruckdämpfer, Aluschienen oder sonstigen Elementen eine Lösung gefunden, aber ehrlich gesagt, hatte ich nach ein paar Ansätzen wieder keine Lust/Geduld mehr den Gedanken weiterzuspinnen. Ein System hat allerdings immer wieder meine Wege gekreuzt, wurde aber immer auf die Seite gelegt, da es einen manuellen Aufwand (Leiter/Dach) beim Aufstellen bedeutete. Dieses System ist es allerdings letztendlich geworden.


    Das ausgewählte System ist von der Firma Rolleumdesign und heißt Solarmount 2.0. Es ist sehr simpel aufgebaut und hat nur einfache manuelle Elemente. Also weder Scherenelemente, noch Gewindelösungen und auch keine Gasdruckstoßdämpfer oder Seilzüge. Verwendbar für alle Plattenformate und schwenkbar auf alle 4 Seiten. Auch wenn dies bei manchen Stellungen wegen gegenseitiger Abschattung vielleicht gar keinen Sinn macht 😊


    Ich habe diesen Thread gestartet um einen Verlauf des Umbaus vom Spoiler-System -> Schwenksystem zu zeigen. Bedeutet also ich dokumentiert eine Demontage vom alten Sytem zur Montage des neuen Systems. Mit all seinen Überraschungen 😳😔🤬

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