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Thema: Umgang mit Post bei längerer Abwesenheit

  1. #1
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von UlliRita
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    Frage Umgang mit Post bei längerer Abwesenheit

    Hallo.
    Ich hab mal 'ne Frage an alle diejenigen die auch mal länger auf Reisen gehen und keine Verwandtschaft in der Nähe haben, die täglich nachsieht ob vielleicht wichtige Post im Briefkasten landet auf die kurzfristig reagiert werden muss.

    Wie macht Ihr das mit dem Eingang von Briefpost? Wie regelt Ihr, dass Ihr erfahrt, dass wichtige Post angekommen ist?

    Klar, die meisten werden wahrscheinlich Ihre Kinder, Verwandten oder vertrauenswürdige Freunde oder Nachbarn damit beauftragen aber was, wenn alles das nicht zur Verfügung steht oder nicht genutzt werden soll (und wenn es nur ist weil die auch verreisen wollen)????

    Im Moment fehlen mir da die Informationen zu Alternativen. Es kann doch nicht sein, dass wir die Wir die einzigen mit einem solchen Anliegen sind.
    Viele Grüße aus dem Emsland
    Rita & Ulli
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  2. #2
    Clubmitglied Tastatur-Quäler -> Standard Avatar von Eugen Steinberg
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    Hallo ihr 2,

    Das habe ich im Netz beim Googeln gefunden.
    Wie zuverlässig das ist, weiss ich allerdings nicht.
    https://www.deutschepost.de/de/e/epo...empfangen.html
    Herzliche Grüße

    Eugen

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  3. #3
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Bronze-Status Avatar von Hp2sport
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    Zitat Zitat von Eugen Steinberg Beitrag anzeigen
    Hallo ihr 2,

    Das habe ich im Netz beim Googeln gefunden.
    Wie zuverlässig das ist, weiss ich allerdings nicht.
    https://www.deutschepost.de/de/e/epo...empfangen.html

    Ich habe das mal probiert, und habe in 2 Monaten und mehreren Reklamationen genau 1x Post per E-Mail bekommen.
    Mir wurde dann erklärt das der/die in der Poststelle am Ort Deine Post abfangen muss, und diese zur Scanstelle schicken muss, und das bringen die nicht auf die Reihe.

    Ausserdem muss man das für jede Person extra machen, sprich mit jeden Namen.

    Meine Empfehlung, nicht machen, man ärgert sich nur.

    Wir haben unserem Mieter der neben an wohnt, vorfrankierte Briefe gegeben, die schicken alle 14 Tage dann die
    Post (ausser Werbung) zu meinen Schwiegereltern, die fotografieren das und ich bekomme die Post per Whatsapp.
    Schönen Gruß,
    Hans

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  4. #4
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von Lancelot
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    Hallo,

    neben der bereits genannten E-Post (die bei Bekannten offensichtlich prima funzt !) gibt´s auch private Alternativen.
    Andere bekannte sind schon seit 4 Monaten unterwegs und nutzen CAYA : https://www.getcaya.com

    Die Preise sind bei normalem Posteingang überschaubar.
    Servus,

    Wolfgang


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  5. #5
    Forum-User Schreibtwohlzuallemwas -> Silber-Status
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    Spannende Frage, mit der ich mich Anfang letzten Jahres auch auseinandergetzt habe.

    Meine Entscheidung dagegen war, die Frage, wie die Post zum Dienstleister kommt. Nachsendeauftrag, info an alle Absender, Kuemmert sich der Dienstleister sebst drum ... Alles in allem eine Entscheidung, die man nicht 5x im Jahr aendert, sondern eher eine langfristige Sache, wenn es funktionieren soll.

    2. Thema, der ueberwiegende Teil der Dienstleister ist erst seit kurzem am Markt und die Frage, wie lange die durchhalten ist schon berechtigt.

    Mein Spezialfall, meine Frau und ich sind jeweils 1 Empfaenger, wir haben beide eine Firma. Das ist zwar in Summe nicht viel Papier, und mehr Werbung als sonstwas, macht das Ganze aber teuer.

    Unsere Loesung:
    - Eine Person unseres Vertrauens holt 2x pro Woche die Post, schaut nach dem Rechten und schiebt die interessanten Seiten in den Scanner der automatisch mailt. Alternativ Whatsapp.

    Hier ist noch ein Uebersicht einiger Dienstleister im Vergleich

    https://www.jssdigital.de/digitaler-...ten-vergleich/

    Grüße Gregor

  6. #6
    Forum-User Schreibtwohlzuallemwas Avatar von Schnuess
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    Guten Morgen!

    Wir haben ein Postfach. Da wir auf unserer Poststelle/Kiosk persönlich bekannt sind, ist eine Lagerung dort für ca. 3 Wochen kein Problem.
    Falls ihr jemanden habt, der alle 2-3 Wochen euer Postfach leeren würde und euch die wichtigsten Schreiben, wo es was zu erledigen gibt, fotografiert oder scannt und euch per E-Mail/WhatsApp schicken könnte, wäre das doch vielleicht eine Lösung.
    Es grüßen Nadja und Jochen

    *unterwegs im Traummobil PhoeniX Midi 7400 auf Iveco Daily VI*

  7. #7
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    Hallo zusammen,
    seit mehreren Jahren nutzen wir zu unserer vollsten Zufriedenheit auf unseren Reisen den Scanservice der Firma "Dropscan" https://www.dropscan.de
    Ca. eine Woche bevor wir auf Reisen gehen, beauftragen wir die Deutsche Post mit einem Nachsendeauftrag an die Adresse von Dropscan. Dann reaktivieren wir über die Website von Dropscan deren Scanservice. Sobald eine weitergeleitete Briefsendung dort eingeht erhalte ich per Email eine Benachrichtigung. Wenn ich dann mein Konto auf der Website von Dropscan öffne, sehe ich im Posteingang den gescannten Briefumschlag und kann entscheiden was damit passieren soll. Z.B. Öffnen und scannen, vernichten (Werbung etc) oder weiterleiten. Im Regelfall lasse ich den Brief öffnen und scannen. Spätestens am nächsten Tag erhalte ich dann per Email die Nachricht, dass die markierte Eingangspost gescannt wurde. In in meinem Dropscan Konto kann ich dann den Briefinhalt ansehen und als PDF-Dokument herunterladen (und ggf ausdrucken).
    Wenige Tage vor der Beendigung meiner Reise erstelle ich bei Dropscan einen Weiterleitungsauftrag. Alle meine dort gesammelten Briefe werden dann per Postpaket an meine Heimatadresse gesendet, so dass ich dann auch die Originale habe. Sobald diese Sendung angekommen und der Post-Nachsendeauftrag abgelaufen ist, deaktiviere ich mein Konto wieder bei Dropscan und habe keine weiteren Kosten mehr.


    Komfortabler, günstiger und schneller geht es kaum.

    Grüße,
    Ronald

  8. #8
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von UlliRita
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    Hallo und Danke an alle für die Tipps. Ich habe mir das alles angesehen und folgendes daraus gelernt:
    • Die Variante, dass ein Nachbar die Post aus dem Briefkasten nimmt und ohne jegliche weitere Bearbeitung deponiert hat zwar den Vorteil, dass der Briefkasten nicht überquillt, wichtige Post jedoch unbearbeitet bleibt, Rechnungen nicht bezahlt und Fristen nicht eingehalten werden.
    • Würde man den Nachbarn beauftragen die Post zu sichten, ggf. zu öffnen und uns über den Inhalt zu informieren wäre ein großes Vertrauen erforderlich, der Nachbar müsste sich bereit erklären diese Verantwortung zu übernehmen und er dürfte während des gesamten Zeitraums selbst nicht abwesend sein (anderenfalls würde er ggf. wiederum jemanden Beauftragen so dass bald die gesamte Nachbarschaft über unsere persönlichen Verhältnisse informiert ist).


    • Die Möglichkeit Post an ein Postfach zu schicken oder einen Postlagerauftrag zu vergeben würde zwar den Brieflasten entlasten (Wurfsendungen kämen aber immer noch an), das Problem mit den Rechnungen und Fristen bleibt bestehen.
    • Die Angebote der Dienstleister, die hauptsächlich auf Unternehmen abzielen und bei denen die Post an eine separate Adresse geschickt werden muss fallen per sé raus. Ich kann ja nicht alle darüber informieren, dass ich eine neue Adresse habe.
    • Die Angebote der Dienstleister bei denen keine neue Anschrift benötigt wird, sind immer auf einen Nachsendeauftrag angewiesen, dessen zusätzliche Kosten stets mit berücksichtigt werden müssen. Hierunter fällt auch die Beauftragung eines Anwalts oder Steuerberaters seines Vertrauens mit der Bearbeitung der Post. Hinzu kommt, dass bestimmte Sendungen vom Nachsendeauftrag grundsätzlich ausgeschlossen sind. Sofern es sich hierbei um Dialogpost, Pressesendungen, Postvertriebsstücke oder ähnliches handelt muss man sich darüber keinen Kopf machen. Handelt es sich jedoch um Post aus Postzustellungsaufträgen von Gerichten, Behörden und sonstigen Institutionen ist jedoch oft schnelles handeln erforderlich. Auch bei den verschiedenen Formen von Einschreiben muss berücksichtigt werden ob der im Nachsendeauftrag angegebene Empfänger willens, berechtigt und in der Lage ist diese in Empfang zu nehmen.


    Offensichtlich ist eine umfassende, sichere Verarbeitung ALLER eingehenden Postsendungen und ALLER im Briefkasten landender Dinge (sofern dies nicht durch permanent anwesende Vertrauenspersonen im Haus geregelt werden kann) eine komplexere Angelegenheit als ich anfänglich gedacht habe.

    Und was mache ich jetzt?????

    Ich werde

    • wohl den ePost-Service nutzen, da deren Beauftragung aus meiner Sicht recht flexibel erfolgen kann, dort alle Arten von Einschreiben entgegengenommen werden und ich hierdurch nur einen direkten Dienstleister habe (nicht einen für den Nachsendeauftrag und einen für die Postweiterverarbeitung);
    • weiterhin unseren Nachbarn bitten den Briefkasten zu leeren und alles in einer großen Kiste zu lagern;
    • ferner den Nachbarn bitten darauf zu achten ob trotz ePost-Auftrag reguläre Briefe oder besondere Briefe (aus einem Postzustellungsauftrag) ankommen und mich, wenn dem so sein sollte, hierüber per WhatsApp zu informieren. Dann kann ich immer noch entscheiden was damit passieren soll. Es wird jedoch nicht so oft vorkommen, wenn überhaupt, als dass ich dem Nachbarn eine zu große Last und Arbeit aufbürden würde.


    Hiermit sollte der Briefkasten nicht überquellen, ich immer über Rechnungen und dergleichen digital informiert sein, der Nachbar nicht zu viele Interna erfährt die ihn eigentlich nicht zu interessieren haben, ich im Zweifelsfall auch auf gaaaanz wichtige Post regieren können und dem Nachbarn nicht zu viel Arbeit und Verantwortung aufbürden.

    Mal sehen ob das so klappt.
    Viele Grüße aus dem Emsland
    Rita & Ulli
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  9. #9
    Clubmitglied Tastatur-Quäler -> Standard Avatar von Eugen Steinberg
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    Hallo an alle, die sich auch mit dem Thema beschäftigt haben.
    Diese beiträge haben mich dazu gebracht, nun eine Vollmacht für meine Söhne auszustellen, falls tatsächlich mal eine Sendung gegen Unterschrift entgegen genommen werden muss.
    Zum Glück will unser jüngster mit seiner ihm anvertrauten in unserer Abwesenheit das Haus hüten :-)
    Da haben wir dann diese Baustelle nicht, einen Dienstleister zu suchen.
    Danke für den umfangreichen Input. Schauen wir mal, ob das so klappt. Hier steht zum Glück die digitale Infrastruktur, die genutzt werden kann.
    Herzliche Grüße

    Eugen

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  10. #10
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    Hallo Ulli,
    Eugen schreibt oben den wichtigen Punkt: Plant ihr keinen "Haussitter"? Der Briefkasten ist ja nur das kleinste Problem.
    Mehrere Monate lang geplant abwesend und nicht lüften, Rolläden gelegentlich betätigen, je nach Jahreszeit mal wässern, bzw. die Heizung kontrollieren, Wasserhähne alle drei Wochen mal laufen lassen, etc.. (Soll keine Unterstellung sein, glaube nicht, das ihr dafür nicht schon geplant habt!)
    So Jemand könnte doch auch entspannt den Briefkasten leeren und die Post ebenso wie der Nachbar in die "Egal-Kiste" und "Wichtig-Kiste" trennen und Euch ggf. informieren.

    Bei nachgewiesener Ortsabwesenheit habt ihr kein Problem, eine (amtliche) Frist wieder auf Null zu setzen, ihr müßt nur sicherstellen, das Euch die Nachricht überhaupt erreichen kann. Im Notfall muss man halt mal "eben" Heim fliegen!
    Aber was sollte schon sooo wichtig sein?
    Lieben Gruß,
    Ralph & Sabine im Mobil
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  11. #11
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    Avatar von Admin (Matthias)
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    Moin zusammen,

    wenn wir schon bei guten Tipps sind,

    aus beruflichen Gründen rate ich dringend davon ab die Wasserhähne zwischendurch (alle 3 Wochen) laufen zu lassen. Das bedeutet nur, dass der Geruch aus den Siphons nicht in den Raum kommt.

    Bitte stellt mit euer Versicherung unbedingt klar wie der Versicherungsschutz bei Abwesenheit über 14 Tage hin aussieht. 90% aller Versicherer decken keine Abwesenheit über 14 Tage ohne abgestelltem Hauptwasserhahn. Das wird meistens als "Leerstand" gewertet. Im Winter muss sogar alle 2 Tage nachgewiesen werden, dass ein Hauswart vor Ort war und nach der Heizung gesehen hat.

    Wobei - warum sage ich das???? Ich lebe doch auch von Wasserschäden...... Aber bei Bekannten und Freunden werde ich immer wieder schwach :-)
    Liebe Grüße, Matthias


    Rückgrat bestimmt die Haltung.
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  12. #12
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von det203
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    Danke Matthias, meine "Kleine", die gerade in der Hausverwaltung azubiert, hat mir eine Frist von 72 Stunden genannt, die bei Abwesenheit nicht überschritten werden darf. Wassn nu?
    Gruß
    Det

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  13. #13
    Clubmitglied Tastatur-Quäler -> Standard Avatar von Eugen Steinberg
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    Hallo Det,
    dann dürfte ja niemand für 3 Wochen in den Urlaub fahren...
    Kann ich so nicht glauben.
    Herzliche Grüße

    Eugen

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  14. #14
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von UlliRita
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    Danke für den Hinweis.
    Zum Glück habe ich bei unserem Umzug darauf geachtet und eine Hausratversicherung abgeschlossen die 6 MONATE! Abwesenheit akzeptiert.
    Viele Grüße aus dem Emsland
    Rita & Ulli
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  15. #15
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von det203
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    Zitat Zitat von UlliRita Beitrag anzeigen
    Danke für den Hinweis.
    Zum Glück habe ich bei unserem Umzug darauf geachtet und eine Hausratversicherung abgeschlossen die 6 MONATE! Abwesenheit akzeptiert.
    Wer will schon so lange weg sein.

    Gruß
    Det

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  16. #16
    Administrator [Der darf das....]
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    Zitat Zitat von det203 Beitrag anzeigen
    Danke Matthias, meine "Kleine", die gerade in der Hausverwaltung azubiert, hat mir eine Frist von 72 Stunden genannt, die bei Abwesenheit nicht überschritten werden darf. Wassn nu?
    Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten. 72 Std. ist ein Witz.... aber garantiert bei den heutigen Bedingungen auch möglich.
    Liebe Grüße, Matthias


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  17. #17
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    Zitat Zitat von det203 Beitrag anzeigen
    Wer will schon so lange weg sein.


    DU nicht. Aber ich garantiert :-)
    Liebe Grüße, Matthias


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  18. #18
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    Zitat Zitat von Eugen Steinberg Beitrag anzeigen
    Hallo Det,
    dann dürfte ja niemand für 3 Wochen in den Urlaub fahren...
    Kann ich so nicht glauben.
    Lieber Eugen, frage lieber mal nach. Es gibt ältere Verträge die diese Klausel nicht beinhalten. Aber das wird immer weniger.

    Wie gesagt, mir ist das recht - ich lebe von Schäden an Immobilien.
    Liebe Grüße, Matthias


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  19. #19
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von det203
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    Zitat Zitat von Admin (Matthias) Beitrag anzeigen
    DU nicht. Aber ich garantiert :-)
    Viel zu kurz, das lohnt sich ja fast nicht!
    Gruß
    Det

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  20. #20
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    Zitat Zitat von det203 Beitrag anzeigen
    Viel zu kurz, das lohnt sich ja fast nicht!

    Ich denke auch an MEHR als die genannte Zeit. es sollten schon 22 Tage sein :-)
    Liebe Grüße, Matthias


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  21. #21
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    Zitat Zitat von UlliRita Beitrag anzeigen
    Danke für den Hinweis.
    Zum Glück habe ich bei unserem Umzug darauf geachtet und eine Hausratversicherung abgeschlossen die 6 MONATE! Abwesenheit akzeptiert.

    Hallo Ulli,

    Hausrat ist OK. Wichtiger ist die Gebäudeversicherung. Frage da mal lieber nach.
    Liebe Grüße, Matthias


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  22. #22
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von UlliRita
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    Matthias, Du hast natürlich Recht!!!
    Ich meinte aber auch die Gebäudeversicherung. (Ist ja auch schon spät)
    Viele Grüße aus dem Emsland
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  23. #23
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    Zitat Zitat von Admin (Matthias) Beitrag anzeigen
    aus beruflichen Gründen rate ich dringend davon ab die Wasserhähne zwischen durch (alle 3 Wochen) laufen zu lassen. Das bedeutet nur, dass der Geruch aus den Siphons nicht in den Raum kommt.
    Das verstehe ich nicht. Wenn ich Wasser laufe lasse, sind die Siphons wieder voll, d.h. kein Geruch aus den Leitungen. Ansonsten verdunstet das Wasser im Siphon, d.h. kein Geruch!

    Zitat Zitat von Admin (Matthias) Beitrag anzeigen
    Bitte stellt mit euer Versicherung unbedingt klar wie der Versicherungsschutz bei Abwesenheit über 14 Tage hin aussieht. 90% aller Versicherer decken keine Abwesenheit über 14 Tage ohne abgestelltem Hauptwasserhahn. Das wird meistens als "Leerstand" gewertet. Im Winter muss sogar alle 2 Tage nachgewiesen werden, dass ein Hauswart vor Ort war und nach der Heizung gesehen hat.
    Oder auch kurzfristiger. Ich hatte vor kurzem einen Fall bei meiner Mieterin beim Auszug. Waschmaschine vom Umzugsunternehmen abgebaut. Danach die Wohnung verschlossen, keinen Schlüssel irgendwo hinterlegt oder Infos abgegeben, wo der Schlüssel sei. 1 Std. (?) nach dem Auszug fing der Wasserhahn an, Wasser von sich zu geben. Das in die darunter liegenden Wohnungen lief. Der Hausmeister hat logischerweise einen Schlüsseldienst gerufen, der die Tür geöffnet hat. Und dann den Hauptwasserhahn abgedreht hat. Wer haftet jetzt? Die schlaue, sparsame Mieterin hatte weder Haftpflichtversicherung noch Hausratversicherung. (So eine Dummheit.)

    Sie hat natürlich auf das Umzugsunternehmen gezeigt. Das hat gesagt, wir haben den Wasserhahn abgedreht, sonst wäre sofort Wasser geflossen.

    Bei geplanter, längerer Abwesenheit ist natürlich der Haupthahn abzudrehen. Das zählt z.B. zu den allgemeinen Sorgfaltspflichten eines Mieters (und wird beim Eigentümer nicht anders sein.) Ende von der Geschichte: Die Mieterin durfte für die Schäden haften.

    Gruß
    Frank
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  24. #24
    Forum-User Besondersvielschreiber -> Gold-Status Avatar von phönixfahrer
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    Hallo Frank, genau das Gleiche hatte ich auch mal. Allerdings waren unter der Wohnung wo die Mieter ausgezogen sind meine Büros und Produktion. Mieter sind Freitagabend ausgezogen und der Absperrhahn der Waschmaschine war nicht richtig zugedreht und lief bis Montagmorgen als wir es merkten. In meinen Büros stand das Wasser ca. 5 cm hoch, zum Glück ist kein großer Schaden endstanden, im Büro sind PVC Böden, keine PCs oder Maschinen wurden beschädigt, da diese höher standen. Schaden ist nur an der Bürodecke entstanden der von der Gebäudeversicherung übernommen wurde. Wenn ein Schaden entstanden wäre hätte die Haftpflicht des Verursachers zahlen müssen wenn dem ein Verschulden nachgewiesen werden könnte. Seitdem habe ich für meine Firma eine sogenannte Inventarversicherung die auch Schäden die durch dritte verursacht werden abdeckt. Für Privatwohnungen haftet dann DEINE eigene Hausrat für Schäden an beweglichen Gegenständen, du bist selber dafür verantwortich das deine Sachen richtig versichert sind, hört sich komisch an ist aber so. So hat mir das mal mein Versicherungsfritze erklärt.
    Gruß Michael

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  25. #25
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    Zitat Zitat von phönixfahrer Beitrag anzeigen
    Schaden ist nur an der Bürodecke entstanden der von der Gebäudeversicherung übernommen wurde. Wenn ein Schaden entstanden wäre hätte die Haftpflicht des Verursachers zahlen müssen wenn dem ein Verschulden nachgewiesen werden könnte.
    Das war in unserem Fall auch so: Den Schaden am Gebäude übernahm die Gebäudeversicherung. Die Kosten des Aufbrechens der Wohnung durch den vom Hausmeister gerufenen Schlüsseldienst musste die ausgezogene Mieterin übernehmen. Ein Verschulden oder grobe Fahrlässigkeit im juristischen Sinne muss gar nicht vorliegen, Fahrlässigkeit - hier im Sinne von Verletzung der Sorgfaltspflicht - genügt. Könnt Ihr hier nachlesen: https://www.promietrecht.de/Benutzun...nung-E2549.htm . Hätte sie - die Mieterin - den Wohnungsschlüssel bei einer Person ihres Vertrauens beim Auszug hinterlegt und mich oder den Hausmeister über das Schlüsseldepot informiert, wäre alles okay gewesen. Hatte sie aber nicht.

    In meinem Beitrag oben ist mir ein Fehler unterlaufen. Es muss heißen: "Das verstehe ich nicht. Wenn ich Wasser laufe lasse, sind die Siphons wieder voll, d.h. kein Geruch aus den Leitungen. Ansonsten verdunstet das Wasser im Siphon, d.h. Geruch!"

    Ansonsten fällt mir zu dem Thema noch ein (Ist allerdings Hörensagen): In RLP soll es ein Verordnung geben, dass in Wohnungen in Mehrfamilienhäusern bei längerer Abwesenheit einmal pro Woche jeder Wasserhahn 5 Minuten angestellt werden soll (ebenfalls durch eine Person des Vertrauens), um der Legionellengefahr vorzubeugen. Wie war das mit dem deutschen Regulierungswahnsinn?
    Gruß
    Frank

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