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Thema: RSL Grundriss sowie Chassis Frage

  1. #1
    Forum-User Nichtganzsoseltenschreiber
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    RSL Grundriss sowie Chassis Frage

    Hallo,
    nachdem wir uns über die letzten Jahre nur passiv informiert haben sind wir jetzt in die aktive Phase eingetreten da wir im nächsten Jahr ein neues Womo kaufen wollen. Dabei haben wir uns schon ziemlich auf einen Vogel festgelegt. Die letzten Wochen nutzten wir um auch zwei Händler ganz im Norden und im Süden zu besuchen. Der bevorzugte Händler im Süden hat auch eine „Depandance“ in NRW welches uns entgegen kommen würde.
    Bisher, wie in der Vorstellung schon beschrieben, haben wir einen Frankia mit einem „X“ Grundriss i.e. mit einem elektrisch in der Höhe verstellbaren Einzelbett im Heck und einem „quer“ Hubbett vorn. Das Heckbett benötigen wir da meine Frau abhängig von den Bewegungseinschränkungen nicht immer in das Hubbett kommen kann.
    Aufgrund unserer Reiserouten suchen wir ein möglichst kurzes wendige Womo mit Längsbetten und Hecksitzgruppe. Wir reisen zu zweit (plus Hund).

    Alkoven auf Daily, MAN und Eurocargo habe wir probiert aber meine beste Hälfte kommt aus gesundheiltlichen Gründen bei letzteren nicht mal ohne Schmerzen ins Führerhaus und bei keinem von Vorn in den Wohnraum -> daher ist Alkoven wohl ein nogo.

    Im Rahmen der Beratung kamen wir auf einen 8100/8200 BMRSLx Grundriss mit der option eines einzelbettes hinter der Rundsitzgruppe.
    Genaue Zeichnung haben wir noch nicht aber es läuft vermutlich auf eine längere Hecksitzgruppe, eine 160 cm Küche, hochgestztem Kühlschrank und einem gedrehten Raumbad mit quadratischer Dusche raus.
    Nun unsere Fragen, hat einer einen ähnlichen Grundriss und wie sieht das mit dem Bett hinter oder als teil der Rundsitzgruppe aus? Wären interessiert an Erfahrungen welche ihr damit gemacht habt.
    Bezüglich des Chassis sind wir noch am zweifeln, würden gerne auf Eurocargo aber sind noch nicht sicher ob das mit dem Gewicht unter 7,5t passt – und ob das wirklich sinnvoll ist.
    Vorteil sehen wir in dem kürzeren Radstand (Wendigkeit) sowie dem robusteren Chassis.
    Falls jemand dazu Erfahrungen / Daten hat würden wir uns über weitere Informationen freuen.

    Schöne Grüße aus der Nordeifel

  2. #2
    Forum-User Nichtganzsoseltenschreiber
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    Hallo Toto 64.
    Habe erst heute deinen Beitrag gelesen. Wenn ich richtig bin , soll es ein Topliner mit 7,49 t Zulassung werden. Wir haben einen so ein Fahrzeug mit Q-Rundsitzgruppe. Die Fa.Schell zeichnet euch bestimmt diesen Sondergrundriss. Wir haben uns in das Bad zwei raumhohe Kleiderschränke einbauen lassen. Ging ganz problemlos. Doch nun zum Fahrgestell. Den Daily gibt nicht in dieser Baureihe (erhältlich bei Midi und Maxiliner). Der MAN ist schlicht zu schwer und auch deutlich teurer (30 000.00 €) . Wir fahren den kleinsten Eurocargo ( E 75 -210).Der Motor ist drehmomentstark, sparsam (15-16 l/100km, 1,1 l Adblue/100km) das reicht für mehr als 1150 km/ Dieseltankfüllung. Zugegeben ist der Motor etwas laut im Durchschnitt zwischen 68-78 dB. Das kann man nachträglich ändern. Das Fahrgestell ist robust , lässt sich leicht fahren und die ZF Halbautomatik ist o.k. Denkt bei der Bestellung an die Diffentialsperre und das Multifunktioslenkrad.
    Mich hoffe,dass ich etwas zur Entscheidungsfindung beitragen konnte.
    LG von Fiete

  3. #3
    Forum-User Nichtganzsoseltenschreiber
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    Hey, wir sind jetzt einen ganzen Schritt weiter und es wird wohl doch ein "std" Maxi Liner (8100 RSL) mit gespiegeltem Bad und umbauten im Eingangsbereich. Chassis soll das voll Luftgefederte 72C werden - Frage an das Forum.
    Welche Erfahrungen habt ihr mit Retarder gemacht - sollten wir den mit einplanen? Gleiche Frage bzgl wide Axcle Frontachse? Das könnten so fundamentale Punkte sein welche Sicherheit betreffen und die wir noch in den nächsten Tagen entscheiden müssen (werde aber auch noch mit Meier redern :-)) trotzdem wäre unabhängige Info auch hilfreich.

    Gruß

    Thomas

    PS wir fahren regelmäßig in die Dolomiten und sind uns bisher noch für keinen Pass zu schade gewesen - deswegen doch Maxi und nicht Top Liner (-10 cm breite)

  4. #4
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von JuergenM
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    Thomas,
    wenn Du mit den Leuten von Meier sprichst, solltest du Dich auch über die Option „Active Air“ Fahrwerk schlau machen lassen.
    Gruß Jürgen
    ....mit schöne Grüße aus Hamburg....,
    Jürgen

    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden - Mark Twain

    (A 7100 RSL IvecoDaily VI 50C17(+s) hi-matic Modelljahr 2016 5.8 to)

  5. #5
    Clubmitglied Tastatur-Quäler -> Silber-Status Avatar von Achim
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    Hallo Thomas,
    Vielleicht kann es ja für eure Situation auch nützlich sein, eine breitere Eingangstür einbauen zu können. Ob Phoenix sowas selbst anbietet, weiss ich nicht. Aber nachrüsten von einem Türenhersteller geht. In dem Fall solltest du beim Grundriß darauf achten, dass nicht irgendwelche Möbelteile einem solchen Plan im Wege stehen.

    Gute Wahl und Grüsse
    Achim
    Reisen ist Leben - wie Leben Reisen ist. (Jean Paul)

    Phoenix Top-Alkoven 8300 RSLX mit MAN


  6. #6
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von det203
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    Hallo Thomas!
    Da wir auch relativ viel in den Alpen unterwegs waren mit unserem verflossenen Möbelwagen auf Daily 65C21 kann ich Euch nur bestärken den Retarder einbauen zu lassen. Die Fuhre schiebt ordentlich bergab, das Getriebe schaltet zwar frühzeitig runter aber eine funktionierende Motorbremse (die ich jetzt im EC zu schätzen weiß) ist das keineswegs. Nachträglicher Einbau geht nur mit deutlichen Mehrkosten bzw. bei günstigeren Anbietern (Kloft) nur mit Verlust der Gewährleistung bei IVECO.
    Gruß
    Det

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  7. #7
    Forum-User Besondersvielschreiber -> Gold-Status Avatar von Steffel
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    ...und die Nachrüstung wird sehr teuer. Laut Iveco ca.12000€. Also wenn Retarder, dann gleich mitbestellen.
    Grüße
    Stephan

  8. #8
    Forum-User Nichtganzsoseltenschreiber
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    Danke an alle,
    haben heute lange mit Meier als dann auch Später mit M. Schade gesprochen. Es wird aus unterschiedlichsten Gründen doch keinen Retarder geben und auch nicht die breite Vorderachse.
    Aber was nicht geplant war den Gastank da dieser nur sehr schlecht nachträglich eingebaut und genehmigt werden kann.

    Die Gründe waren wir folgt:
    Retarder bei unserer Größe und Gewicht nach beiderlei Aussagen nicht notwendig / sinnvoll solange wir nicht mit schwererem Anhänger fahren,
    Wide Axcel eigentlich nur sinnvoll für Top liner d.h 245 breiten Aufbau.
    Active Air verbessert nicht die Physic sondern nur das Gefühl bis zu dem Punkt wo die Physik versagt - d.h. das "popogefühl" beim fahren wird eleminiert ....

    Gruß Thomas

  9. #9
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von det203
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    Zitat Zitat von toto64 Beitrag anzeigen
    Retarder bei unserer Größe und Gewicht nach beiderlei Aussagen nicht notwendig / sinnvoll solange wir nicht mit schwererem Anhänger fahren,
    Die fahren auch beide sehr oft mit dem PhoeniX in den Alpen rum!
    Recherchiere mal ein wenig hier im Forum, da findest Du einige Kommentare zu dem Thema. Würde ich heute nochmal einen Daily bestellen dann nur MIT Retarder.
    Gruß
    Det

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  10. #10
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Standard-Status Avatar von Dk167
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    Zitat Zitat von det203 Beitrag anzeigen
    Die fahren auch beide sehr oft mit dem PhoeniX in den Alpen rum!
    Recherchiere mal ein wenig hier im Forum, da findest Du einige Kommentare zu dem Thema. Würde ich heute nochmal einen Daily bestellen dann nur MIT Retarder.
    Ich kann Det nur zustimmen. Der Daily hat keine Motorbremsfunktion und Runterschalten bringt bei dem Gewicht nichts mehr, somit steht man bei Passabfahrten ständig auf der Bremse, da die schwere Fuhre ansonsten sehr stark beschleunigt. Schon bei der nicht sehr steilen Passabfahrt vom Reschen waren meine überforderten Daily IV -Bremsen immer heiß geworden. Kein Wunder, auch die Bremsscheiben beim neuen Daily VI vorne sind nicht größer als bei einem Golf mit 130 PS!!!! Daily: 290mm zu Golf: 288mm bei 4 facher Belastung! Wen wundert's?
    Gruß aus Sindelfingen

    Dietmar Kirsch


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  11. #11
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Silber-Status Avatar von Hp2sport
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    Ihr tut ja so als ob man ohne Retarder keinen Paß mehr runter fahren kann.
    Ich bin sehr oft mit unserem Daily in den Alpen unterwegs und viele Pässe gefahren, es geht und wenn man vorausschauend fährt ist es kein Problem. Fahrt mal mit einem Fiat Womo mit 4,5 t den Paß runter, das ist mal eine ganz andere Nummer.

    Ob man dafür so viel Geld ausgibt muss jeder selber Wissen.
    Schönen Gruß,
    Hans

    Phoenix 7500 RSL auf Iveco Daily MaXi-Alkoven 65C21

  12. #12
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von Lancelot
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    Zitat Zitat von Hp2sport Beitrag anzeigen
    Ihr tut ja so als ob man ohne Retarder keinen Paß mehr runter fahren kann.
    Ich kann das auch nicht nachvollziehen ... Klar ist ein Retarder was Tolles !

    Trotzdem ist der imho keinesfalls unbedingt erforderlich.
    Wir fahren seit Jahren ziemlich intensiv in europäischen Pässen rum und haben "ohne" noch nie ein Problem gehabt. Ein wenig Vorausschau, kleiner Gang (manuell wählen) und sinnvoller Einsatz der Bremsen reicht völlig aus.
    Servus,

    Wolfgang


    PhoeniX A 7500 RSL auf Iveco Daily IV 65C18 aus BJ 2008



  13. #13
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Standard-Status Avatar von Dk167
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    Zitat Zitat von Hp2sport Beitrag anzeigen
    Ihr tut ja so als ob man ohne Retarder keinen Paß mehr runter fahren kann.
    Ich bin sehr oft mit unserem Daily in den Alpen unterwegs und viele Pässe gefahren, es geht und wenn man vorausschauend fährt ist es kein Problem. Fahrt mal mit einem Fiat Womo mit 4,5 t den Paß runter, das ist mal eine ganz andere Nummer.

    Ob man dafür so viel Geld ausgibt muss jeder selber Wissen.

    Hallo Hans, das mit dem Fiat Vergleich kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte vor dem PhoeniX Daily einen 5,2 to ALKO -Tandemachser mit hinten 4 Scheibenbremsen und Fiat Triebkopf. Der Fiat hat den 3,0 l Motor baugleich von Iveco wie der Daily. Bis auf den Unterschied des Frontantriebs war die Motorbremswirkung vergleichbar (gering), die Bremsen hinten mit 4 Scheiben waren jedoch beim Fiat besser. Aber ich stimme dir zu, bei besonnener langsamer Fahrweise geht es selbst mit Bootstrailer ohne Retarder.
    Gruß aus Sindelfingen

    Dietmar Kirsch


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  14. #14
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von det203
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    Leute, es geht doch nicht darum, ob man ohne Retarder fahren kann, das habe ich ja auch 40.000km hinbekommen und bin mindestens drei mal im Jahr in den Alpen unterwegs.
    Das Geheule vom Motor wenn er dann endlich im zweiten oder sogar ersten Gang angekommen war, habe ich aber heute noch in den Ohren. Es geht eben auch deutlich entspannter!
    Ist mir aber eh wurscht, denn im EC habe ich eine zweistufige Motorbremse, die sehr schön mit der Druckluftbremse harmoniert.
    Gruß
    Det

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  15. #15
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Silber-Status Avatar von Hp2sport
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    Zitat Zitat von Dk167 Beitrag anzeigen
    Hallo Hans, das mit dem Fiat Vergleich kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte vor dem PhoeniX Daily einen 5,2 to ALKO -Tandemachser mit hinten 4 Scheibenbremsen und Fiat Triebkopf. Der Fiat hat den 3,0 l Motor baugleich von Iveco wie der Daily. Bis auf den Unterschied des Frontantriebs war die Motorbremswirkung vergleichbar (gering), die Bremsen hinten mit 4 Scheiben waren jedoch beim Fiat besser. Aber ich stimme dir zu, bei besonnener langsamer Fahrweise geht es selbst mit Bootstrailer ohne Retarder.
    Tja Dietmar, da hat sich dann doch zwischen den Modellreihen der Dailys einiges getan.
    Ich habe jetzt mehr als 45000 km drauf und immer noch die ersten Beläge und Scheiben drauf.
    Schönen Gruß,
    Hans

    Phoenix 7500 RSL auf Iveco Daily MaXi-Alkoven 65C21

  16. #16
    Forum-User Nichtganzsoseltenschreiber
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    Hallo,
    ich wollte ein kurzes Update geben da wir hier im Forum viel Hilfe und Anregungen bekommen haben.
    Unser 8100 RSL wird jetzt doch mit Retarder als auch mit dem Seitenwind ESP ausgestattet. Gastank mit 120 l.
    Ansonsten wie früher beschrieben d.h 72C21 mit Differentialsperre.
    Nach der letzten Planung soll er nach den Werksferien gebaut werden so das wir ihn hoffentlich im October übernehmen können (nach Rühl und Herring).

    Gruss Thomas
    Schöne Grüße aus der Nordeifel

    Frankia 6800I - 8100 RSL 72C21 Bj 10/20

  17. #17
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    ... gute Entscheidung den Retarder DOCH zu nehmen! Glückwunsch!
    Lieben Gruß,
    Ralph & Sabine im Mobil
    ____________________
    A 8300G, MJ16
    auf IVECO Daily VI


  18. #18
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Silber-Status Avatar von Hp2sport
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    .... wie groß ist der Dieseltank mit Retarder?

    Kleine Anmerkung, Gastank mit 155 Liter bekommst beim Stäbler mit Heizung und am Paneel angeschlossen für weit weniger.
    Schönen Gruß,
    Hans

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  19. #19
    Forum-User Nichtganzsoseltenschreiber
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    Hans,
    der Tank hat 170 l und damit geht wohl auch nicht ein größerer Gastank.
    Ich weiß das der Gastank günstiger zu haben wäre aber mit der derzeitigen Genehmigungspraxis wollten wir da kein Risiko eingehen.


    Gruss Thomas
    Schöne Grüße aus der Nordeifel

    Frankia 6800I - 8100 RSL 72C21 Bj 10/20

  20. #20
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von det203
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    Thomas, Gastank bleibt Gastank, egal welche Größe!
    Wer verbaut denn den 120l? Ab Werk kannst Du doch nur 90l bestellen oder hat man da endlich was geändert?
    Gruß
    Det

    A8300RSLGX auf EC75E21 (EZ 5/2019)


  21. #21
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Standard-Status Avatar von Dk167
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    Zitat Zitat von det203 Beitrag anzeigen
    Thomas, Gastank bleibt Gastank, egal welche Größe!
    Wer verbaut denn den 120l? Ab Werk kannst Du doch nur 90l bestellen oder hat man da endlich was geändert?
    Hi Det,
    Glück verbaut 125l Gastanks. Wir schätzen zwar den üppigen Comfort des großen Tanks, stellen aber auch fest, dass wir mit 90 l völlig ausreichend klar kommen würden, da man immer noch 2 x11 kg mitnehmen kann. Die Flaschen lassen wir deshalb zuhause, da es in Summa bei und unnötig und zu viel ist. Der Gastank hat im Sommer von Ostern bis Oktober ausgereicht und hatten beim Volltanken im Oktober noch 30%. Ob es 100 oder 95 % Propan sein muss, ist die Frage. Denn Gasautos kommen im Winter auch mit 60/40 aus. Wenn man nicht 14 Tage auf einem Campingplatz steht oder frei wie Markus in Lappland unterwegs ist, kann man den Gasvorrat geringer halten. Gastankstellen mit LPG gibt es auch an jeder Ecke. Allerdings haben wir erst ein Jahr Erfahrung mit dem Gastank. Da hat sicher der eine oder andere anderer Erfahrungen gemacht.
    Gruß aus Sindelfingen

    Dietmar Kirsch


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  22. #22
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von det203
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    Moin Dietmar!
    Also wir hatten ja bisher auch einen 120l im Daily mit dem wir sehr gut klar gekommen sind. Die Werksoption mit 90l wollten wir aber nicht ziehen und unser Händler hat uns dann zur 160l Bombe überredet. Wir haben die dann im Frühjahr voll gemacht und mussten jetzt im November nur zur Tanke, da der Schwimmer defekt war und ausgetauscht werden musste.
    Nach den bisherigen Erfahrungen würde ich auch auf jeden Fall die Nachrüstvariante vorziehen und die Größe davon abhängig machen, wie weit die nächste 95/5 bzw. 100% Propantankstelle entfernt ist.
    Allerdings muss ich zugeben, dass wir da auch nur den Empfehlungen der Foris gefolgt sind und keine Erfahrungswerte zu Wintergas 60/40 wiedergeben können.
    Gruß
    Det

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  23. #23
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von Lancelot
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    Zitat Zitat von Dk167 Beitrag anzeigen
    Denn Gasautos kommen im Winter auch mit 60/40 aus.
    Hi Dietmar,

    ja - das stimmt schon, aber die brauchen das LPG ja auch flüssig - wir brauchen´s gasförmig, also muß es verdampfen können.
    Genau das tut der Butananteil aber unter 0°C nicht und ist damit nicht nutzbar, für uns !

    Wir hatten einmal Probleme mit "normalem" 60/40 LPG : bei -18° und Sturm ist die Heizung wegen Gasmangel ausgefallen (klar : mitten in der Nacht ). Unser 90 l Tank war lt. Anzeige noch 20% voll, ich hätte eh bei nächster Gelegenheit getankt. Da hatte es den Unterflur-Gastank offensichtlich so weit abgekühlt, daß kein Butan mehr verdampfen konnte.

    Warme Jacke an, raus in die eiskalte Sturmnacht, auf Flaschen umgeschaltet : Heizung lief einwandfrei !
    Nach 2 Tagen sind wir dann weiter gezogen und ich habe 95/5 LPG nachgetankt.
    Umgeschaltet auf Tank ---> alles wieder prima !

    Wir handhaben es so : bevorzugt tanke ich 95/5 LPG (hab Glück und eine entsprechende Tanke "vorm Haus")
    wenn wir unterwegs nachtanken müssen und es ist zweifelhaft, welche Mischung das ist, hab ich gern 1 Flasche dabei, nur zur Reserve, vorsichtshalber. Hab´s aber bis auf den obigen Fall noch nie gebraucht.
    Servus,

    Wolfgang


    PhoeniX A 7500 RSL auf Iveco Daily IV 65C18 aus BJ 2008



  24. #24
    Clubmitglied Besondersvielschreiber -> Gold-Status Avatar von Weltenbummler
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    Hallo,
    ich komme gerade von einer großen Reise zurück und möchte meine Erfahrung zur Gasflasche und Gastank schildern. Auf dieser Reise mußten wir sehr oft heizen d.h. Tag u Nacht. Tagsüber haben wir über den Motorwärmer und nachts über die Alde Heizung geheizt. Zu den zwei Flaschen hatte ich eine Ersatzflasche dabei. Da unterwegs einmal nachtanken angesagt war, konnte ich zwei Flaschen an einer Gasfüllanlage abgeben und diese auffüllen lassen. Dies wäre mit einem Gastank nicht machbar gewesen.
    Ich bin der Meinung, daß man bei unseren Fahrzeugen keinen Gastank braucht, wenn man den Kompresserkühlschrank hat (wie man bei den Vor-Beiträgen lesen kann). Ich würde das Geld lieber in eine zusätzliche Dieselheizung investieren und hätte dann auf jeden Fall ein beruhigenderes Gefühl, wenn mal das Gas ausgeht oder sogar die Alde Heizung ausfällt. Diesel gibt es fast überall.
    Gruß Harald

  25. #25
    Clubmitglied Tastatur-Quäler -> Gold-Status Avatar von Eugen Steinberg
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    Hallo Dietmar,
    das ist leider so nicht ganz richtig.
    Wolfgang hat es unten schon geschrieben:

    Im Winter ist es schon wichtig, den Butananteil möglichst gering zu halten, da Butan bei niedrigen Außentemperaturen nicht mehr vergast.
    Braucht man nun das Propangas auf, liegt das Butan flüssig im Tank. Das Gas wird oben aus dem Tank eben als "Gas" entnommen.
    Wenn dann wieder LPG getankt wird, kommt wieder 40% Butan dazu, und so geht es weiter, bis der Tank voller Butan ist, welches flüssig bleibt.

    Bei den Autos mit Gasantrieb ist es so, dass der Treibstoff unten aus dem Tank in flüssiger Form bis zum Verdampfer am Motor transportiert wird, und dann wird das flüssige Zeugs verdampft und in den Brennraum gespritzt.
    Modernere Anlagen spritzen das flüssige LPG in den Brennraum, das sind dann die sog. "Einspritzanlagen".
    Beide Arten benötigen aber einen angewärmten Motor, der immer mit Benzin gestartet wird und bei dem erst auf LPG umgeschaltet wird, wenn die Motortemperatur hoch genug ist.
    Herzliche Grüße

    Eugen

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    PhoeniX 7200 RS Alkoven Bj. 2004 auf DB Sprinter 616 Automatik, Vanglas-Fenster und PV-Anlage 480Wp mit 200 AH LiFeYPo4-Batterie, Marquardt-Stroßdämpfer vorn und hinten

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