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Thema: Drehstabfeder zu schwach

  1. #1
    Forum-User Besondersvielschreiber -> Gold-Status Avatar von Axel1960
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    Drehstabfeder zu schwach

    Hallo zusammen,

    mein Fahrzeug steht aufgrund von Lenkrad Flattern zur Zeit bei Iveco, nun habe sie gewuchtet und gemacht dennoch schlagen die Räder.

    So wurden nun neue Radnaben bestellt, weiter wurde mir gesagt das die Federung der Vorderachse auf den Anschlägen aufliegt.

    Und das obwohl ich noch 500 KG Zuladung habe, wie sieht das bei euren Fahrzeugen mit dem 7.2 Tonnen Fahrgestell aus ?

    Ich hatte mich auch über harte Schläge bei Schlaglöchern gewundert, wer weiß vielleicht gibt es eine stärkere Drehstabfeder.
    Gruss Axel

    Iveco Daily 7.2 T Alkoven 8000 BMRSLGX

  2. #2
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    Fahrzeugbau Meier ist hier erster Ansprechpartner, ruf dort mal, und Dir wird geholfen.
    Schönen Gruß,
    Hans

    Phoenix 7500 RSL auf Iveco Daily MaXi-Alkoven 65C21

  3. #3
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    Zitat Zitat von Axel1960 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    mein Fahrzeug steht aufgrund von Lenkrad Flattern zur Zeit bei Iveco, nun habe sie gewuchtet und gemacht dennoch schlagen die Räder.

    So wurden nun neue Radnaben bestellt, weiter wurde mir gesagt das die Federung der Vorderachse auf den Anschlägen aufliegt.

    Und das obwohl ich noch 500 KG Zuladung habe, wie sieht das bei euren Fahrzeugen mit dem 7.2 Tonnen Fahrgestell aus ?

    Ich hatte mich auch über harte Schläge bei Schlaglöchern gewundert, wer weiß vielleicht gibt es eine stärkere Drehstabfeder.
    Hallo Axel, das gleiche Problem mit dem Poltern hatte ich auch bei dem 5,6 T Fahrwerk.
    Ich sage mal was ich gemacht habe, was du daraus machst geht auf dein Risiko, obwohl es keines gibt.
    Du kannst die Drehstäbe in der Höhe verstellen. Folgende vorgehensweise: Vorderrad entlasten (Wagenheber), am ende des Drehstabes gibt es eine Stellschraube die durch eine Kontermutter gesichert ist, die Mutter lösen, die Stellschraube eine Umdrehung eindrehen (das waren bei mir +2cm mehr Federweg) Kontermutter wieder festziehen, aufpassen das die Stellschraube sich nicht mitdreht, fertig. Das gleiche auf der anderen Seite. Ich denke was anderes kann Meier auch nicht machen, nur für teuer Geld . Gemessen habe ich vom Boden bis Oberkannte Radlauf. Vorher solltest du das auch mal links und rechts vergleichen, bei mir war da schon ein Unterschied von 5 mm pro Seite. Du wirst dannach das Auto nicht wieder erkennen. Des weiteren hatte mein linkes
    Vorderrad einen HÖHENschlag von fast 1 cm da hilft auch kein Wuchten, ich habe das gegen mein Reserverad ausgetausch und dann war auch das Lenkradflattern weg.
    Ich habe jetzt noch die Alufegen von Meier mit 235er Reifen vorne drauf, die auch mit nur 4 Bar Luft gefahren werden, jetzt fährt sich der IVECO vom Komfort fast wie ein PKW.
    Gruß Michael

    6500 RSL, C50-210, 3 Liter, 8 Gang Hi-Matic, 5,6 To, 02-2019

  4. #4
    Forum-User Besondersvielschreiber -> Gold-Status Avatar von Axel1960
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    Hallo Michael,

    vielen Dank für deinen Tipp, das gleiche wurde mir von Meier Fahrzeugbau heute Nachmittag empfohlen.

    Vielleicht hört dann das Gepolter auf, wenn wieder Federweg da ist.

    Dann müssten es 235/65 16 Reifen bei dir geworden sein ?
    Gruss Axel

    Iveco Daily 7.2 T Alkoven 8000 BMRSLGX

  5. #5
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    Zitat Zitat von Axel1960 Beitrag anzeigen

    Dann müssten es 235/65 16 Reifen bei dir geworden sein ?
    Ja
    Gruß Michael

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  6. #6
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    Viel Geld hilft.

    Hab aus gleichem Grund eine Goldschmitt Luftfederung. Damit ist auch das Einknicken (Alkoven) im Kreisverkehr erheblich besser ;-) und der Kasten macht auch auf italienischen Landstr. wieder Spass.

    Grüße Gregor

  7. #7
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    Hallo Axel, hast du das mit den Drehstäben mal getestet?
    Gruß Michael

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  8. #8
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    Ich hatte meine Iveco Werkstatt darum gebeten, dennoch habe sie nur die Drehstabfeder etwas weiter gedreht.

    Morgen soll ich das Fahrzeug abholen, angeblich wäre alles bestens.

    Wenn nicht werde ich deinen Vorschlag selber umsetzen.
    Gruss Axel

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  9. #9
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    Zitat Zitat von Axel1960 Beitrag anzeigen
    Ich hatte meine Iveco Werkstatt darum gebeten, dennoch habe sie nur die Drehstabfeder etwas weiter gedreht.

    Morgen soll ich das Fahrzeug abholen, angeblich wäre alles bestens.

    Wenn nicht werde ich deinen Vorschlag selber umsetzen.
    Ok. ich warte dann auf deine Rückmeldung. Was heißt denn etwas weiter gedreht? Haben die das Auto jetzt höher gesetzt?
    Gruß Michael

    6500 RSL, C50-210, 3 Liter, 8 Gang Hi-Matic, 5,6 To, 02-2019

  10. #10
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    Bei meinem Modell 7.2 Tonner lässt sich die Drehstabfeder entgegen der Richtung in die sie beim Einfedern dreht verstellen.
    Gruss Axel

    Iveco Daily 7.2 T Alkoven 8000 BMRSLGX

  11. #11
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    Ah, ok. wieder ein anderes System. Danke.
    Gruß Michael

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  12. #12
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    Was mir Fahrzeugbau Meier empfohlen hat, war deinem Vorschlag ähnlich.

    Die Drehstabfeder lösen und ein bis zwei Zähne weiter drehen, dann wieder befestigen, so gewinnt man mehr Federweg ohne die Vorspannung zu erhöhen.
    Gruss Axel

    Iveco Daily 7.2 T Alkoven 8000 BMRSLGX

  13. #13
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    Hallo zusammen,

    laut Iveco sollen meine Drehstabfedern nun ausreichend Federweg haben, nur es rumpelt auf schlechteren Straßen schon sehr. Obwohl ich den Luftdruck der Reifen auf 4.5 bar gesenkt habe.

    Ich denke da eine Zusatzluftfederung, vielleicht wird es damit komfortabler.
    Gruss Axel

    Iveco Daily 7.2 T Alkoven 8000 BMRSLGX

  14. #14
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    Wird es ganz sicher ;-)

    Nur lass es nicht im Algäu machen !

    Grüße Gregor

  15. #15
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    Zitat Zitat von HaPe Beitrag anzeigen
    Wird es ganz sicher ;-)

    Nur lass es nicht im Algäu machen !

    Grüße Gregor
    Hallo Gregor,

    warum nicht im Allgäu ? Hast Du da bei einem Einbauer schlechte Erfahrungen gemachr ? Dann raus damit !
    Wieso bist Du so sicher, dass das Schlagen in der Vorderachse dann weg ist. Habe vor kurzem einen Vogelfahrer auf Iveco -Midi Fahrgestell getroffen mit Volluft hinten und Zusatzluft vione der berichtete das das Schlagen bei Bodenwellen etc nicht besser ist.
    Wir fahren seit kurzem auch das 7,2 to Chassis und das schlägt gewaltig, sodass wir überlegen was mir machen können. Wenn ich Axel (auch mit 7,2 to unterwegs) richtig verstanden habe, ist es trotz Erhöhung des Federweges nicht besser geworden , oder ??

    Würde mich echt interessieren was man da machen kann, da das Schlagen schon gehörig laut ist und das ganze Fahrerhazs scheppert.

    Mechthild und Hans aus Münster
    A 7500 RSL auf Iveco 72C17 Baujahr 2017

  16. #16
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    Hallo Mechthild hallo Hans,

    bei mir waren nach der Einstellung der Drehstabfeder 2 cm Platz unten den Anschlaggummis.
    Nachdem wir reisefertig waren, nur noch 1 cm, möglicherweise ist das nicht ausreichend.

    Da es Dailyfahrer gibt die durchaus einen Komfortgewinn durch die Nachrüstung einer Zusatzluftfederung feststellen muss es Gründe dafür geben.

    1. Es gibt einen Unterschied zwischen VB und Goldschmitt

    2. Die Vorspannung der Drehstabfeder wurde nicht oder falsch angepasst.

    Allerdings sind wir nacheinander einen Concorde Liner einmal mit und einmal ohne Vollluftfederung gefahren und uns ist ein minimaler Unterschied aufgefallen. Aber wie gesagt keine Zusatzluftfederung, das macht den Unterschied, denn eine Zusatzluftfederung kann ich mit weniger Druck fahren.
    Gruss Axel

    Iveco Daily 7.2 T Alkoven 8000 BMRSLGX

  17. #17
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    Hallo Mechthild hallo Hans,

    kein Geheimnis ;-)

    Ich war vom Fahrverhalten des Daily massiv enttäuscht und konnte mir anfangs echt nicht vorstellen, dass das normal sein soll (Schlagen, das "Einknicken" in Kurven un Kreisverkehren)

    Ich hab hinten VB Luftfedern drin. Ziemlich bald hab ich dann Goldschmitt Zusatzluftfedern vorne nachrüsten lassen.

    Mit denen bin ich ziemlich happy. Das Einknicken war viel besser, das Schlagen auch.

    Algäu - Die Niederlassung von Goldschmitt in Leutkirch liegt für uns halbwegs günstig und ich hab das dort machen lassen. Als Ergebnis:

    Die haben den Termin verpennt / Teile nicht da. Musste 2x anfahren.
    Nach 600 km leichter Luftverlusst, nach 1500 km und einigen Telefonaten mit der Zentrale sind wir in Dubrovnik umgedreht, weil seltsame Geräusche und nicht auffindbare Lecks auf beiden Seiten. Notfalltermin ...... natürlich nicht. Ergbnis: Der Halter auf der Fahrerseite war nicht richtig konfektioniert und das eine Ventil hat am Rahmen gearbeitet, auf der anderen Seite war beim Einbau ein Luftschlauch beschädigt worden.

    Von meinem Telefonat mit dem Meister in der Goldschmitt Zentrale wusste ich, dass die dort die Original Federung des Daily "schwächen" , weicher einstellen, damit die Luftbälge effektiver arbeiten. Der Chef in Leutkirch wusste davon nix und hat abgeleht, weil man "wegen Garantie ... blabla" da nix macht.

    Kurz bevor wir direkt in die Goldschmittzentrale fahren wollten, habe ich einen kleinen Roller mit Bühne (150kg) auf die ausziehbare Stoßstange gestellt. Das hat das Fahrverhalten nochmal drastisch beeinflusst. In unserem Fall zum Vorteil. Der Daily ist jetzt nicht mehr so spritzig - OK aber das Zusatzgewicht hinten entlastet die Federung vorne so weit, dass das Schlagen völlig weg ist - da muss schon ne ganz fiese Kante kommen. Das gesamte Fahrzeug schwingt jetzt eher, wie ein Bus. Das Fahrverhalten mit "harter" Luftfederung auf kurvigen Landstraßen ist auch noch nen Tick besser geworden.

    Ich kenn die anderen Luftfederungen für den Daily nicht, so viele gibt es aber nicht, glaube ich, weil im Daily kaum Platz ist.

    Platz: die Spurverbreiterung braucht im Radkasten so viel Platz, dass hier a bisserl was weggeschnitten werden muss. Schmutzlappen, die eigentlich jetzt dringen notwendig wären, krieg ich bei dem 2017 Daily nicht unter. Schon gar nicht die Originalen, aber auch beim Selbstbau bin ich an dem minimalen Platzt gescheitert. Das würde ich heute als Bestandteil des Auftrages beim Luftfedereinbau machen.

    Grüße Gregor

  18. #18
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    Hallo Gregor,

    fährst du auch einen 7.2 Tonner ?
    Gruss Axel

    Iveco Daily 7.2 T Alkoven 8000 BMRSLGX

  19. #19
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    Warum auch immer meine Signatur gerade nicht angezeigt wird:

    Ja, Daily 7,2to, 8000 Maxialkoven mit Heck-Rundsitzgruppe

  20. #20
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    Hallo.

    Bei der Beurteilung der Vorderradfederung des Daily sollte man vielleicht folgendes nicht unbeachtet lassen.

    Ideal und komfortabel ist eine Fahrzeugfederung, wenn diese progressiv erfolgt. Damit werden einerseits kleine Schläge weich abgefedert und andererseits können auch starke Stöße wikungsvoll verarbeitet werden.

    Eine Drehstabfeder, wie sie auch an der Vorderachse des Daily verbaut ist, weist jedoch eine annähernd lineare Federrate auf, was somit nicht dem Ideal entspricht. Um eine Progressivität der Federrate zu erreichen werden zusätzlich zum Drehstab immer weitere Federelemente benötigt. Diese zusätzlichen Federelemente bestehen beim Daily aus Vollgummibauteilen, die nach kurzem Federweg (linearer, weicher Bereich) zusätzliche Energie aufnehmen. Insofern handelt es sich bei diesen Bauteilen mitnichten um Anschläge, wie hier vereinzelt angenommen wird (dann wären diese Elemente wahrsheinlich zylindrisch und nicht wie hier konisch ausgelegt), sondern um aktive Federelemente.

    Desweiteren sollte bedacht werden, dass sich durch eine Veränderung der Vorspannung der Drehstabfeder nicht die Federrate ändern lässt, die ergibt sich ausschließlich durch den Drehstab und dessen Lagerung. Eine Veränderung der Vorspannung verändert lediglich die Länge des linearen Bereiches des Federweges, bevor die zusätzlichen Federelemente berührt und damit wirksam werden. Auch hier muss beachtet werden, dass sich diese Veränderung gleichermaßen aber umgekehrt auf den positiven wie auf den negativen Federweg auswirken. Erhöhe ich die Vorspannung, erhöht sich der lineare Bereich des positiven Federweges, gleichzeitig reduziert sich jedoch auch zwangsweise der lineare Bereich des negativen Federweges und zwar um den selben Weg. Eine allgemeine Veränderung des Federkomforts kann damit nicht erzielt werden. Nichtsdestotrotz ist die richtige Einstellung der Vorspannung von Bedeutung. Diese ist vom Gewicht des Vorderbaus abhängig und sollte so erfolgen, dass der lichte Abstand zum Vollgummielement oben und unten in etwa gleich groß ist.

    Der Vorteil einer Zusatzluftfederung besteht darin, dass

    • sie permanent einen Teil der Last von den Drehstabfedern aufnimmt (dessen Vorspannung wird reduziert) und diese nicht so schnell altern / ausleiern, wodurch die Ferderrate sinken würde;
    • die Luftfederung von Anfang an eine progresive Federrate aufweist;
    • die Luftfederung verschleißfrei arbeitet.
    Viele Grüße aus dem Emsland
    Rita & Ulli
    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    A 7800 BMRSL auf IVECO Daily V 65C17

  21. #21
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    Hallo Ulli,

    danke für deine Ausführungen, nun kann ich daraus schließen das mehr Verspannung den Komfort nicht verbessert.
    Würde ich hingegen die Drehstabfeder lösen und in der Verzahnung verändern, so hätte ich mehr Bodenfreiheit und mehr linearen Federweg. Nehme ich dann noch die Verspannung etwas zurück sollte die Drehstabfeder etwas angenehmer ansprechen.
    Gruss Axel

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  22. #22
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    Zitat Zitat von Axel1960 Beitrag anzeigen
    Hallo Ulli,

    danke für deine Ausführungen, nun kann ich daraus schließen das mehr Verspannung den Komfort nicht verbessert.
    Würde ich hingegen die Drehstabfeder lösen und in der Verzahnung verändern, so hätte ich mehr Bodenfreiheit und mehr linearen Federweg. Nehme ich dann noch die Verspannung etwas zurück sollte die Drehstabfeder etwas angenehmer ansprechen.
    Man kann die Df. nicht vorspannen oder entspannen.
    Gruß Michael

    6500 RSL, C50-210, 3 Liter, 8 Gang Hi-Matic, 5,6 To, 02-2019

  23. #23
    Clubmitglied Vogel-Flüsterer -> Deluxe-Status Avatar von UlliRita
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    Sorry Axel, aber es ist nicht ganz so.
    Wenn Du die Vorspannung erhöhst hebt sich der Vorderwagen. Dadurch hast Du dann mehr Bodenfreiheit und einen weiteren Weg beim Einfedern (auffahren auf Bodenwelle) bis der Halter an die Gummielemente stößt. Allerdings wird es dadurch etwas härter beim Ausfedern (eintauchen in Schlagloch).
    Ergo: Es wird dadurch anders aber nicht allumfassend besser.
    Viele Grüße aus dem Emsland
    Rita & Ulli
    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::
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  24. #24
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    Zitat Zitat von phönixfahrer Beitrag anzeigen
    Man kann die Df. nicht vorspannen oder entspannen.
    Ja, genaugenommen hast Du Recht. Eine Erhöhung der Vorspannung erfordert, dass es einen festen Anschlag gibt der den Federweg nicht verändert. Wollte man in dem hier diskutieren Sachverhalt die "Vorspannung" erhöhen müsste man das Gewicht das auf der Feder lastet (also das Gewicht des Vorderwagens) erhöhen und dann die Drehstabfedern so einstellen, dass die alte Lage wieder erreicht wird. Nicht sehr praxisgerecht.
    Nach meinem Dafürhalten dreht sich die Diskussion hier jedoch um die als "Anschlag" angesehenen Gummielemente und um die Auswirkungen der Verstellung des festen Lagers der Drehstabfedern. Das habe ich versucht zu erläutern. Für Deinen Hinweis, dass ich dabei einen falschen Begriff verwendet habe danke ich Dir.
    Viele Grüße aus dem Emsland
    Rita & Ulli
    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::
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  25. #25
    Forum-User Besondersvielschreiber -> Gold-Status Avatar von Axel1960
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    Hallo Ulli,

    das habe ich so ja gemeint, an der Vorspannung hat Iceco schon gedreht das brachte nicht mehr Komfort, sonder nur etwas mehr Federweg.


    Aber der zweite Gedanke kommt von der Firma Fahrzeugbau Meier, dort wurde mir empfohlen die Drehstabfeder in der Verzahnung zu lösen und dann zwei Zähne tiefer wieder einzubauen.

    Da durch gewinne ich mehr Bodenfreiheit und mehr linearen Federweg.
    Und so wie ich mehr Federweg habe kann ich die aktuelle harte Vorspannung zurücknehmen.

    So hat es mir auch Carsten Stäbler erklärt, die Zusatzluftfederung ist im Bezug auf den Komfort der bessere Weg führte dann weiter aus.
    Gruss Axel

    Iveco Daily 7.2 T Alkoven 8000 BMRSLGX

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